»In keiner Weise dürfen wir uns dazu bewegen lassen, die Stimme der Menschlichkeit in uns zum Schweigen bringen zu wollen. Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht.«

Speziesismus ist eine Diskriminierung auf Grund der Spezie. Eine Spezies stellt sich über eine andere Spezies. Im Allgemeinen: der Mensch stellt sich über die nicht menschlichen Tiere.

Der Mensch behandelt Tiere anders, als er andere Menschen behandelt. Schreibt ihnen weniger bis gar keine Rechte zu und maßt sich sogar an, die Tiere mit Gegenständen gleich zu setzen.
Die Tiere werden gehalten, verkauft, versklavt, an ihnen wird experimentiert, genmanipuliert, sie werden enthäutet, gejagt, massenweise getötet und gegessen. Die Begründungen für diese andere Behandlung sind ausschließlich willkürlich, oft in verschiedenen Regionen der Welt auch vollkommen anders gehandhabt und immer gegen jede Art von logischer Ethik.
So ist schon der Begriff Spezies mit „Anblick“, „Gestalt“ oder „Erscheinung“ übersetzt, dies ist ein Hinweis auf den wirklichen Unterschied. Tiere werden einfach nur diskriminiert weil sie anders aussehen und sich nicht wie der Mensch verhalten.

Gefordert wird von uns eine Behandlung für jedes Geschöpf, die der menschlichen Würde gleichkommt. Grundrechte die ein Mensch haben sollte, sollte auch ein Tier bekommen. Das Recht auf Leben gehört zum Beispiel dazu. Klar ist, dass ein Tier nicht an Wahlen teilnehmen kann, oder Steuern zu bezahlen hat. (Sie können sich allgemein nicht mitteilen oder so kommunizieren wie Menschen miteinander.) Doch dies verlangen wir auch nicht von Kindern, die dazu noch nicht fähig sind.

Speziesismus ist in jedem Falle abzulehnen und zu bekämpfen. Schritte dagegen sind zum Beispiel die vegane Ernährung und Tierschutz im
Allgemeinen. Auch einem Tier den eigenen Willen zu lassen, es nicht als sein Eigentum anzusehen, ist ein wichtiger, logischer Schritt.

»Naturgemäß ist unser Mitempfinden umso unmittelbarer und lebhafter, je näher die Wesen uns ihrer Art und ihrem Erleben nach stehen. Aber auch zu dem Leben, das von dem unsrigen weit abliegt, vermögen wir uns, wenn wir einmal der Gedankenlosigkeit entronnen sind, nicht unfühlend zu verhalten. […] Wahre Ethik verlangt, dass wir nicht nur uns nahestehendes Leben, sondern alles Leben, das in unseren Bereich tritt, zu erhalten und zu fördern suchen. Alles Leben ist Geheimnis; alles Leben ist Wert

Beide Zitate von Albert Schweitzer.

Weiterführende Links zu: