Beiträge von Schreiberling

Stellungnahme des FAU Kongress zu den Behinderungen der Demonstrationsfreiheit während der antikapitalistischen Aktionstage

Die TeilnehmerInnen des Jahreskongresses der Basisgewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU-IAA) weisen die behördlichen und polizeilichen Behinderungen der Demonstrationsfreiheit während des europaweiten antikapitalistischen Aktionstages M31 und den Blockupy-Aktionen in Frankfurt am Main vom 16. bis 19. Mai 2012 entschieden zurück.

Wir verurteilen sowohl die polizeiliche Räumung des Occupy-Camps vor der Europäischen Zentralbank (EZB) als auch die pauschalen Verbote der geplanten Auftaktveranstaltung und aller Konzerte, Blockaden, Diskussionen, Mahnwachen und Demonstrationen während der vier Blockupy-Aktionstage. Auch die insgesamt 1430 Ingewahrsamnahmen anlässlich der Proteste in der Mainmetropole können nicht einfach hingenommen werden.

In diesem Zusammenhang sei nochmals an die zum Teil massive Polizeigewalt und die Massenfestnahmen anlässlich des europaweiten antikapitalistischen Aktionstages M31 am 31. März 2012 in Frankfurt am Main erinnert. An diesem Tag waren mehr als 200 Demonstrierende über neun Stunden auf offener Straße eingekesselt.

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1. öffentliches Treffen der ASJ am 06.06

Du willst wissen, wie wir als Gruppe zusammen arbeiten? Dich interessiert, worüber wir diskutieren und wer wir eigentlich sind?
Oder du bist schon in einer Gruppe aktiv und ihr wollt uns kennen lernen? Dann würden wir uns freuen, euch auf unseren öffentlichen Treffen zu sehen!

Zu einem ersten Treffen läd die anarchistisch syndikalistische Jugend Moers am 06.06.2012 um 17.30 Uhr ein.

Triff uns in der Barrikade in Moers.
Bismarckstr. 41a
47443 Moers
Anfahrtsbeschreibung

p.s. Du kannst am 6.6. nicht? Kein Problem. In jedem geraden Monat findet am 1.Mittwoch ein öffentliches Treffen statt. Komm doch vorbei!

Mehr über uns erfährst du hier.

DU it yourself!

Die Tage werden länger, die Nächte wärmer und die Straßen füllen sich mit…Leben? Die Stadt Duisburg macht wie schon immer den Eindruck, als würde der Winter ewig dauern und die kulturelle Betonwüste jeden Versuch etwas daran zu ändern, unmöglich machen.

Kein Wunder, dass sich bereits vor über einem Jahr die DU it yourself Kampagne zusammenfand, um dem Wunsch nach einem soziokulturellen Raum in Duisburg nicht länger hinterher zu träumen, sondern die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Am 01. Juni werden auch wir dabei sein und die Straßen mit unseren Wünschen, Forderungen und natürlich unseren Bässen füllen. Wir werden keine Zeit mehr damit verschwenden, auf die Initiative irgendwelcher politischen VertreterInnen zu warten, da nur wir selbst unsere Interessen vertreten und unsere Vorstellungen von einem Freiraum umsetzen können.

Kommt am 01. Juni um 19uhr zum Duisburger Bahnhofsvorplatz und bringt die Stadt zum beben!

Aufruf

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Free Pussy Riot!

Kein Gleichschritt mit dem Patriarchat! Unser Kampf bleibt emanzipatorisch!

Artikel: http://freepussyriot.org/de/news-de

19 Apr 2012
„Aufstand in Russland, Putin macht sich in die Hose“

Die Mitglieder der Moskauer Punkband „Pussy Riot“ sitzen seit Monaten in Untersuchungshaft. Den Frauen drohen bis zu sieben Jahre Haft – weil sie auf kreative Weise gegen Putin demonstriert haben.
Vor dem Gebäude des Taganski-Gerichts in Moskau herrscht Chaos. Ein Mann nimmt einen Feuerlöscher heraus und beginnt, mit Schaum um sich zu spritzen.
In die Luft fliegen Rauchdosen und rohe Eier. Die Polizei greift ein und bald verlässt der erste Bus mit den Festgenommenen den Hof. Doch es sind nicht nur Provokateure, die da ins Visier der Polizei geraten sind.
Unter den 20 Russen in Gewahrsam sind vor allem junge Menschen, die sich zu einer friedlichen Aktion verabredet hatten. Darunter sind auch Frauen, deren Vergehen es war, „Freiheit für Pussy Riot“ mit Kreide auf den Asphalt zu schreiben.

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Aufruf gegen ProNRW, Rassismus & Nationalismus

KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS & NATIONALISMUS

In unserer Gesellschaft sollte kein Platz für Rassismus, Nationalismus und Diskriminierung sein. Doch die Realität sieht ganz anders aus:
Zuletzt erlangten die Morde des NSU traurige Berühmtheit. Über 10 Jahre lang wurden Menschen ermordet, die nicht in das Weltbild der Rassistin*Innen passten. Doch diese Morde waren keine Einzelfälle:
Laut der Amadeus-Antonio-Stiftung gab es in der BRD seit 1990 182 Todesopfer durch Übergriffe von Neonazis. (Die Regierung spricht von gerade einmal 59!)

ProNRW gibt sich nach außen hin zwar betont bürgerlich und zivil, jedoch ist dies nichts anderes als eine perfide Taktik der Rechtspopulist*Innen. Im Wahlprogramm der selbsternannten “Bürgerbewegung” finden sich offen rassistische Forderungen. Neben Slogans wie “Freiheit statt Islam” und “Nein zur Marrokaner-Moschee” fantasiert die „Bürgerbewegung“ eine “Migrantenlobby” herbei.

Zur Landtagswahl 2012 wollen die Rechtspopulist*Innen erneut Wähler*Innenstimmen durch menschenfeindliche Forderungen und Aktionen, wie z.B. ihre “Moscheen-Tour” (ProNRW-Slogan), sammeln, bei der sie konsequent gegen Muslime, Homosexuelle und Andersdenkende hetzen.

Wir stellen uns entschlossen und solidarisch gegen diese rassistische Hetze!

Anzumerken ist allerdings auch, dass es sich bei der “Yavuz Sultan SelimCami-i”-Moschee um einen Sammelpunkt der Grauen Wölfe handelt. Bei dieser Gruppierung (Türkisch: Bozkurtlar) handelt es sich um Mitglieder einer rechtsradikalen Partei der Nationalistischen Bewegung, welche in den letzten Jahren vermehrt durch gewalttätige Übergriffe gegenüber andersdenkenden Mitmenschen auffielen.

Nationalismus ist kein deutsches Phänomen!

Wir stellen uns konsequent gegen jeden Nationalismus, egal aus welcher Richtung! Wir wollen weder Rechtspopulist*Innen wie Pro NRW, noch rechtsradikale Gruppierungen, wie die “Grauen Wölfe”! Wir brauchen weder Neonazis, noch die NPD, REPs oder die so genannten “Autonome Nationalisten”.

Wir wollen ein deutliches Zeichen setzen!
Unterstützt uns bei den Protesten. Kommt zur Kundgebung. Erteilt Rassismus & Nationalismus eine Absage.

Seid kreativ, laut und friedlich. Bringt eure Freund*Innen mit und lasst uns gemeinsam den Rassist*Innen und Nationalist*Innen zeigen, was Wir von ihnen halten!

Gegen Rassismus!
Gegen Nationalismus!

Montag, 30. April:
- 11 Uhr: Duisburg, Merkez-Moschee (Warbruckstraße 51)
- 14 Uhr: Moers, Kocatepe-Moschee (Römerstraße 605)

Freitag, 4. Mai:
- 11 Uhr: Mönchengladbach, Merkez-Moschee (Odenkirchener Straße 316)
- 14 Uhr: Krefeld, Yavuz Sultan Selim (Seidenstraße 6)
- 17 Uhr: Düsseldorf, Ditib-Moschee (Münsterstraße 199)

Weitere Termine auf: baulemania.blogsport.de

Dieser Aufruf wurde mit Genehmigung von: gegenjedennationalismus.noblogs.org verwendet.